Weiss als Gartenfarbe
Die Wildform der Duftwicke ist violett. Weiss kommt in der Zucht wie bei vielen Schmetterlingsblütlern vor und zählt zu den Standardfarben. Sorten wie 'White Supreme' oder 'Royal White' zeigen grosse, gewellte Blüten, die in Trauben von mehreren Einzelblüten am Stiel sitzen. Wer die Pflanze in der Nähe der Haustür platziert, geniesst den Duft jedes Mal beim Vorbeigehen.
Duftwicken gelten traditionell als Blumen des Sommers, die in Bauerngärten an Zäunen und Spalieren emporranken. Wer sie nicht selbst ziehen möchte, findet sie zur Blütezeit gelegentlich auf Märkten und in Gärtnereien. Ihr Duft verfliegt schnell, deshalb lohnt sich der Kauf erst kurz vor dem Gebrauch.
Weiss in der Vase
Weisse Duftwicken sind eine zierliche Füllung neben Pfingstrosen, Rosen oder Ranunkeln. Ein kleiner Strauss in einem Glas am Frühstückstisch genügt. Wegen der kurzen Haltbarkeit eignen sie sich eher für den Tag selbst, zum Beispiel für eine Taufe oder Konfirmation im Familienkreis.
So gelingt die Kultur
- Setzen Sie die Rankhilfe vor der Pflanzung, die Triebe erreichen schnell über einen Meter.
- Die Triebe wollen Sonne, die Wurzeln mögen es kühl: Eine Mulchschicht hilft.
- Schneiden Sie die Blüten regelmässig ab; so entstehen immer neue Knospen.
- Nach einem Regenschauer lassen Sie die Blüten vor dem Schnitt abtrocknen.
Giftig: nicht essen
Nach der Wikipedia enthalten die Samen einen Stoff, der die Vernetzung von Bindegewebe stört. Hülsen und Samen gehören deshalb nicht in Kinderhände oder in das Futter. Tox Info Suisse berät unter 145. Wenn Haustiere Samen gefressen haben, rufen Sie Ihre Tierarztpraxis an.