Zwei Namen, eine Gattung
Wer in der Schweiz von Dahlien oder Georginen spricht, meint dieselbe Pflanze. Die Gattung Dahlia wurde 1791 vom spanischen Botaniker Antonio José Cavanilles zu Ehren des schwedischen Arztes Anders Dahl benannt. Die Heimat liegt im Hochland von Mexiko und Guatemala, und schon die Azteken zogen die Knollen als Nahrungspflanze.
Unsere Gartendahlien gehen auf Kreuzungen von Dahlia coccinea und Dahlia pinnata zurück.
Aus diesen Eltern entstanden Tausende Sorten, die Züchter nach Grösse und Bau der Blüte in zehn Gruppen einteilen.
Wie die Blüte aufgebaut ist
- einfache Sorten: ein Kranz Blütenblätter um eine offene Mitte, bei Insekten besonders beliebt
- Pompon- und Balldahlien: kugelige, dicht gefüllte Köpfe
- Dekorative Dahlien: grosse, gefüllte Blüten
- Kaktusdahlien: schmale, eingerollte Strahlen
Je nach Gruppe reicht die Wuchshöhe von etwa 40 bis über 150 Zentimeter.
Setzen und Einlagern im Schweizer Klima
Dahlienknollen vertragen keinen Frost. Im Mittelland und in den Voralpen warten Sie deshalb mit dem Setzen, bis die Eisheiligen Mitte Mai vorbei sind. Im milden Tessin oder am Genfersee geht es meist etwas früher. Der Platz sollte sonnig sein, der Boden nährstoffreich und locker.
Sobald der erste Frost das Laub schwärzt, schneiden Sie die Triebe handbreit über dem Boden ab und graben die Knollen aus. Gelagert werden sie in mässig feuchter Umgebung bei fünf bis zehn Grad, etwa in einem kühlen Keller. Wärmere Räume lassen sie vorzeitig austreiben.
Für Hund und Katze
Der ASPCA führt die Dahlie als giftig für Hunde, Katzen und Pferde auf, beschreibt aber nur leichte Folgen wie Magenverstimmung und Hautreizung. Bleiben Beschwerden bestehen, ist die Tierarztpraxis die richtige Anlaufstelle.