Gelbe Narzisse, Trompetennarzisse
Narcissus pseudonarcissus heisst bei uns Osterglocke, Gelbe Narzisse oder Trompeten-Narzisse. Der Name erinnert an die Blütezeit um Ostern. Es gibt mehr als 20 000 Sorten der Gattung, gelb ist die verbreitetste Farbe. Der Wuchs liegt bei 25 bis 40 Zentimetern, die Blüten sitzen einzeln auf einem Stiel.
Zu Ostern findet man Osterglocken in der Schweiz häufig in Blumenschalen und Sträussen, oft mit Weidenkätzchen und Eiern geschmückt. Zum Muttertag ist ihre Zeit in der Regel vorbei. Dafür begleiten sie im März und April die Gartensaison von den ersten sonnigen Wochenenden bis zu den Ostertagen.
Im Strauss zu Ostern
Schnittblumen aus der Gärtnerei oder vom Markt hält man am besten kühl. Wichtig ist, sie nicht zu mischen, bevor sie Saft abgegeben haben.
- Allein in kaltem Wasser stehen lassen.
- Stiele danach nicht erneut anschneiden.
- Mit Weide oder Haselzweigen ergibt sich ein klassischer Osterstrauss.
Gut gepflegt halten sie fünf bis sieben Tage.
Für den Garten
Zwiebeln pflanzen Sie im Herbst. Sie treiben jedes Jahr wieder aus, wenn das Laub nach der Blüte stehen bleibt. Je höher der Standort, desto später öffnen sich die Blüten, im Voralpengebiet oft erst im April. Wildbestände lässt man stehen und bewundert sie am Wegrand.
Giftigkeit
Die höchste Konzentration an Giftstoffen sitzt laut Wikipedia in der Zwiebel; der Saft reizt die Haut. Bei Vergiftung durch Verzehr hilft Tox Info Suisse unter 145. Hunde, Katzen und Pferde zeigen laut ASPCA Erbrechen, Speichelfluss und Durchfall. Gehen Sie dann mit dem Tier zur Tierarztpraxis.