Gerbera klassisch - Ein zeitloser Favorit unter den Blumen

Die Gerbera ist ein Korbblütler aus Südafrika und eine der haltbarsten Schnittblumen für die Vase. Hier lesen Sie, wie sie aufgebaut ist, warum der Stiel knickt und worauf Tierhalter achten dürfen.

Verwandt mit dem Gänseblümchen

Wer eine Gerbera genau betrachtet, erkennt die Verwandtschaft zu Gänseblümchen und Margerite: Sie gehört zu den Korbblütlern. Der Kopf besteht aus einem Kranz farbiger Zungenblüten und einer Mitte aus zahllosen Röhrenblüten. Die Stammart Gerbera jamesonii wächst im Nordosten Südafrikas und wird auch Barberton-Gänseblümchen genannt.

Der Gattungsname erinnert an den Botaniker Traugott Gerber. Die Sorten im Blumenfachgeschäft und auf dem Wochenmarkt gehen auf Kreuzungen mit einer zweiten südafrikanischen Art zurück.

Von klein bis gross

Die Köpfe unterscheiden sich stark. Minigerbera sind kaum grösser als eine Handfläche, Standardsorten erreichen etwa zwölf Zentimeter. Auch die Mitte variiert: Neben der klassischen dunklen oder gelben Scheibe gibt es gefüllte Formen, bei denen mehrere Reihen Zungenblüten die Mitte verdecken. Eine echte blaue Gerbera kennt die Züchtung nicht; blaue Exemplare sind gefärbt.

Damit der Kopf oben bleibt

Gerbera haben einen Ruf als Hängeköpfe. Die Ursache liegt im Stiel: Knapp unter dem Blütenkopf fehlt Stützgewebe, und dort gelangt zu wenig Wasser nach oben. Folgende Handgriffe helfen:

  • Stiele frisch und schräg anschneiden.
  • Die Vase gründlich auswaschen, damit keine Bakterien die Leitungsbahnen verstopfen.
  • Nur eine Handbreit Wasser einfüllen.
  • Den Strauss von Heizkörper und Südfenster fernhalten.

Im Topf auf dem Balkon

Als Topfpflanze ist die Gerbera frostempfindlich. In der Deutschschweiz gehört sie erst nach den Eisheiligen, also Mitte Mai, nach draussen, am besten an einen hellen, regengeschützten Platz. Im Herbst muss sie wieder ins Haus.

Haustiere

Die ASPCA führt die Gerbera als ungiftig für Hunde, Katzen und Pferde. Wer trotzdem Beschwerden bei seinem Tier bemerkt, ruft die Tierarztpraxis an.

Kurzfakten - Gerbera - klassisch

Lateinischer Name
Gerbera × hybrida (Kreuzung aus Gerbera jamesonii und Gerbera viridifolia)
Typ
schnittblume
Blütezeit
ganzjährig
Licht
sonne
Wasser
mässig
Höhe
30-60 cm
Haltbarkeit in der Vase
7-10 Tage
Duft
kein
Giftig für Haustiere
nein
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Häufig gestellte Fragen zu Gerbera - klassisch

Wann ist Gerbera-Saison in der Schweiz?
Als Schnittblume ist die Gerbera fast das ganze Jahr erhältlich, weil sie in Gewächshäusern kultiviert wird. Als Balkonpflanze blüht sie im Freien von Mai bis in den Herbst.
Wie lange hält eine Gerbera in der Vase?
Bei guter Pflege rechnet man mit etwa einer Woche, manchmal bis zu zehn Tagen. Frisches Wasser und ein sauberer Schnitt verlängern die Haltbarkeit.
Ist die Gerbera für Katzen gefährlich?
Nach der ASPCA ist sie für Katzen, Hunde und Pferde nicht giftig. Bei Unsicherheit hilft die Tierarztpraxis weiter.
Zu welchem Anlass passt eine Gerbera?
Die schlichte, fröhliche Blüte passt zum Muttertag am zweiten Sonntag im Mai, zu Geburtstagen und als Dank für einen Besuch.

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