Magenta statt Purpur
Sonnenhut gibt es in Tönen von Hellrosa bis zu dunklem Karmin. Die kräftigen Rotpurpur-Sorten fallen im Sommer sofort auf. Ein reines Feuerrot gibt es bei dieser Staude nicht, auch die als rot verkauften Pflanzen tendieren zu Purpur oder Magenta. Die Mitte bleibt orangebraun und stachelig.
Die Blütenköpfe stehen aufrecht auf kräftigen Stielen und brauchen selten eine Stütze. Nur an sehr windigen Plätzen oder bei Pflanzen, die im Halbschatten in die Länge geschossen sind, hilft ein dünner Stab. Zu viel Dünger macht die Stängel weich, deshalb genügt ein wenig Kompost im Frühling. Nach dem Verblühen lohnt es sich, einzelne Köpfe zu entfernen, um die Blüte zu verlängern.
Gegen Ende der Saison überlässt man die letzten Blüten den Vögeln.
Im Beet
Dunkelrote Blüten kommen vor hellem Hintergrund besonders gut zur Geltung, zum Beispiel vor silbrigem Salbei, Gräsern oder weissen Sommerblumen. Zu viele Rottöne nebeneinander wirken schnell unruhig, besser ist ein ruhiges Grün als Rahmen.
- Voll sonnig, möglichst den ganzen Tag.
- Durchlässiger Boden ohne Staunässe.
- In der ersten Saison genug giessen, später verträgt die Staude Trockenheit besser.
Schnittblume und Insekten
Rote Sonnenhüte ergeben in der Vase einen kräftigen Akzent. Die Stiele halten etwa sieben bis zehn Tage, wenn man sie schräg anschneidet und das Wasser regelmässig wechselt. Im Garten besuchen Hummeln und Schmetterlinge die Blüten.
Haustiere
Laut ASPCA ist Echinacea ungiftig für Hunde und Katzen. Die rauen Stiele und Blätter können aber im Maul kitzeln. Medikamente aus Sonnenhut sind für Tiere nicht gedacht, wenn die Tierarztpraxis es nicht ausdrücklich empfiehlt.