Dianthus: eine grosse Familie
Rund 300 Arten zählt die Gattung Dianthus, verbreitet vor allem in Europa und Asien. Typisch sind schmale, graugrüne Blätter, verdickte Knoten am Stängel und Blütenblätter mit gezacktem oder gefranstem Rand. Viele Arten verströmen einen würzigen Duft. Er gab der Gewürznelke den Namen, obwohl diese Knospe von einem tropischen Baum kommt und mit der Blume nichts zu tun hat.
Drei Beispiele
- Die Gartennelke (Dianthus caryophyllus) ist die Schnittnelke schlechthin, ihre Heimat liegt vermutlich im Mittelmeerraum.
- Die Bartnelke (Dianthus barbatus) heisst auch Studentenblume und bildet dichte Büschel kleiner Blüten.
- In der Schweiz wächst wild zum Beispiel die Kartäusernelke (Dianthus carthusianorum) auf trockenen, mageren Wiesen. Sie lässt man besser draussen stehen.
Nelken kaufen und pflegen
Als Schnittblume gehört die Nelke zu den ausdauerndsten, auch längere Transportwege machen ihr wenig aus. Üblich sind zwei Typen: die grossblumige Nelke mit einer einzelnen Blüte und die Strauchnelke mit mehreren Köpfen pro Stiel. Wenn Sie die Stiele schräg direkt oberhalb eines Knotens anschneiden und das Wasser frisch halten, hält ein Strauss gut zwei Wochen.
Ein Nachteil: Nelken vertragen kein Ethylen, ein Gas, das reifes Obst freisetzt. Stellen Sie die Vase also nicht neben Äpfel oder Bananen.
Haustiere und Nelken
Die ASPCA stuft Nelken für Katzen, Hunde und Pferde als giftig ein, schildert aber nur milde Symptome, nämlich leichte Magenprobleme und manchmal Hautreizungen. Lassen Sie den Strauss dennoch nicht in Reichweite von Tieren stehen und rufen Sie bei Auffälligkeiten die Tierarztpraxis an. Bei Kindern, die Blätter verschluckt haben, berät Tox Info Suisse unter 145.